Ceratophrys ornata Header
Schmuckhornfrosch
Ceratophrys ornata

LATEINISCHER NAME
Ceratophrys ornata

FAMILIE
Ceratophryidae

GRÖßE ERWACHSEN
Weibchen 12-18 cm – Männchen 8-10 cm

LEBENSERWARTUNG
10-15 Jahre

VERBREITUNG
Argentinien, Uruguay und Südbrasilien

HABITAT
Tropische Graslandschaften und Wälder in der Nähe von temporären Gewässern wie Pfützen und Gräben

TEMPERATUR
tagsüber 24-28°C – nachts 22-24°C

FEUCHTIGKEIT
65-80 %

UVB-KARTE
ein Stern

SCHWIERIGKIETSGRAD
Anfänger
LATEINISCHER NAME
Ceratophrys ornata
FAMILIE
Ceratophryidae
GRÖßE ERWACHSEN
Weibchen 12-18 cm – Männchen 8-10 cm
LEBENSERWARTUNG
10-15 Jahre
VERBREITUNG
Argentinien, Uruguay und Südbrasilien
HABITAT
Tropische Graslandschaften und Wälder in der Nähe von temporären Gewässern wie Pfützen und Gräben
TEMPERATUR
tagsüber 24-28°C – nachts 22-24°C
FEUCHTIGKEIT
65-80 %
UVB-KARTE
ein Stern
SCHWIERIGKIETSGRAD
Anfänger
Schmuckhornfrösche sind widerstandsfähige, langlebige und pflegeleichte Amphibien. Diese großen, terrestrischen Grabfrösche sind in Südamerika heimisch und zeichnen sich durch mehr oder weniger stark ausgeprägte hornartige Zipfel über den Augen aus.
  • Der Schmuckhornfrosch ist einer von acht Arten der Gattung der Hornfrösche:
  • Schmuckhornfrosch (Ceratophrys ornata)
  • Cranwells Hornfrosch (Ceratophrys cranwelli)
  • Surinam-Hornfrosch (Ceratophrys cornuta)
  • Schildhornfrosch (Ceratophrys aurita)
  • Caatinga-Hornfrosch (Ceratophrys joazeirensis)
  • Kolumbianischer Hornfrosch (Ceratophrys calcarata)
  • Pazifischer Schmuckhornfrosch (Ceratophrys stolzmanni)
  • Ecuadorianischer Schmuckhornfrosch (Ceratophrys testudo)

Der Schmuckhornfrosch ist die am häufigsten gehaltene und gezüchtete Art der Ceratophrys. Hornfrösche sind farbenfroh und recht leicht zu züchten. Dies macht die lustigen Frösche zur idealen Art sowohl für beginnende Amphibienbegeisterte als auch für fortgeschrittene Hobbyisten und Hobbyistinnen. In Gefangenschaft gezüchtete Jungfrösche sind jederzeit erhältlich und werden in verschiedenen Farben und Mustern angeboten. Neben den üblicheren Färbungen wie „Patternless Green, „Strawberry“, „Sunburst“, „Albino“ oder „Chocolate“ sind sogar Hybrid-Formen erhältlich, die als „Fantasy Frogs“ bezeichnet werden.

Hornfrösche werden aufgrund ihrer rundlichen Form und des riesigen Mauls häufig als Pacman-Frösche bezeichnet, da sie der Spielfigur des gleichnamigen Videospiels sehr ähneln. Wie im Spiel Pacman verschlingen Hornfrösche alles, was ihren Weg kreuzt.
Geschichte
Der deutsche Forschungsreisende, Ethnologe und Naturforscher Prinz Maximilian von Wied-Neuwied beschrieb die Gattung der Hornfrösche als Ceratophrys erstmals im Jahr 1824 nach seiner Expedition in Südost-Brasilien von 1815-1817. Eine erste charakteristische Abbildung des Schmuckhornfrosches wurde in der berühmten Zoology of the Voyage of the H.M.S. Beagle (1832-1836) gezeigt, wo der kürzlich entdeckte Frosch der Gattung Uperodon (Uperodon ornata) zugeordnet wurde.
Im Jahr 1858 ordnete Günther den Schmuckhornfrosch als Ceratophrys ornata im Katalog der Batrachia Salientia (Sammlung des Britischen Museums in London) der korrekten Gattung zu.
Hornfrösche wurden zu einer beliebten Art für Froschbegeisterte, und viele Exemplare wurden aus ihren Herkunftsländern importiert. Wie jedoch bei vielen Reptilien- und Amphibienarten der Fall wurden der Export und Import mit der Zeit immer weiter eingeschränkt. Glücklicherweise haben die Pioniere der Herpetokultur, Philippe de Vosjoli und Robert Mailloux, durch Züchtungsprogramme in großem Umfang dafür gesorgt, dass in Gefangenschaft gezüchtete Hornfrösche für Amphibien-Hobbyisten ausreichend zur Verfügung stehen.
Adult Ceratophrys ornata on vegetation - by David Northcott.
Eigenschaften
Bei Hornfröschen handelt es sich um eher dickliche Frösche mit einem großen, rundlichen Körper und kurzen Beinen. Was sie am meisten auszeichnet sind die mehr oder weniger stark ausgeprägten hornartigen Zipfel über ihren Augen. Ihre Grundfärbung variiert je nach Exemplar zwischen grün, braun-grün und gelblich mit einem Muster aus dunkelgrünen, braunen, gelblich/cremefarbenen Punkten und Flecken. Die Grundfärbung ihres Bauches ist cremeweiß mit mehreren unregelmäßigen, dunkleren Flecken. Da es sich bei einigen der in Gefangenschaft gezüchteten Hornfrösche um Hybrid-Formen handelt, können die Merkmale und Färbungen abweichen. Die Weibchen sind mit einer Länge von 12 bis 16  cm deutlich größer als die Männchen, die etwa 8 bis 10 cm lang sind. Sobald sie das Erwachsenenalter erreicht haben, sind die Männchen – typisch Amphibie – an den Brunstschwielen an den Vordergliedmaßen sowie an der losen Haut unter ihrer Kehle – ihrer Schallblase – erkennbar. Die Quak-Laute der Männchen klingen eher wie eine in Not geratene Ente als das Quaken eines Frosches. Erstaunlicherweise äußern auch die Kaulquappen des Hornfrosches einen (kurzen metallartigen) Ton unter Wasser als Teil ihres Abwehrmechanismus gegen Raubtiere.
Hornfrösche wachsen schnell und entwickeln sich zu beeindruckenden Fröschen mit einem großen Maul, das ihnen das Fressen recht großer Beutestücke ermöglicht. Im Alter von etwa 18 Monaten haben sie ihre Geschlechtsreife erlangt.
Close-up of juvenile Ceratophrys ornata on black background - by L. Espinosa y Urrutia.
Verbreitung
Ceratophrys ornata ist in der Pampa (Provinzen Buenos Aires, Córdoba, Entre Rios, La Pampa, Mendoza und Santa Fe) in Argentinien, Uruguay und Südbrasilien heimisch.
Argentinien
Uruguay
Brasilien
In freier Wildbahn
Hornfrösche sind nachtaktiv und leben ausschließlich terrestrisch. Sie sind kräftig gebaut und können nicht besonders gut springen. Dies macht sie zu einem typischen Lauerjäger, der einfach dasitzt und abwartet. Den Großteil der Zeit verbringen Hornfrösche vergraben in Blättern und im Substrat, wobei nur die Augen und Hörner hervorragen, und warten darauf, dass Beute vorbeikommt.
Ihr Lebensraum umfasst tropische Graslandschaften und Wälder in der Nähe von Gewässern wie Pfützen und Gräben. Jedoch auch in bewässerten Ackerflächen fühlen sie sich wohl.
Das Klima in ihrem Habitat ist gekennzeichnet von einer Trockenperiode und einer Regenzeit. Während der wärmeren Monate (Oktober-April) schwanken die Temperaturen zwischen 28°C und 32°C, einhergehend mit reichlich Regenfällen, während in den kühleren Monaten (Mai-September) durchschnittlich 18°C bis 22°C herrschen und es nur wenig regnet. Die durchschnittliche Feuchtigkeit liegt zwischen 65 % und 80 %.
Schmuckhornfrösche halten während der kälteren und trockeneren Zeit Winterruhe. Sie vergraben sich und bedecken ihre Haut mit einer Schutzschicht, um sich vor Dehydrierung zu schützen. Im späten Frühling, wenn die Temperaturen steigen und durch reichlich Regenfälle flache, temporäre Kleinstgewässer entstehen, tauchen sie wieder auf, um sich der Fortpflanzung zu widmen.
Im Terrarium
Da Hornfrösche ausschließlich terrestrisch leben und nicht besonders gut springen können, benötigen sie eher ein horizontal ausgerichtetes anstatt eines vertikal ausgerichteten Terrariums. Aufgrund ihrer inaktiven Lebensweise – sie verbringen ihren Tag überwiegend vollständig oder teilweise vergraben in der Substratschicht – benötigen sie kein großräumiges Terrarium. Tatsächlich fühlen sich Hornfrösche in kleineren Räumen wohler, damit sie ihre Beute leichter erreichen können.
Hornfrösche sind sehr territorial und sogar kannibalisch veranlagt. Sie sollten daher außerhalb der Paarungszeit einzeln gehalten werden.
Terrarium

Die Exo Terra® Breeding Boxes (Zuchtterrarien) eignen sich hervorragend zur Aufzucht von Schmuckhorn-Jungfröschen. Diese Zuchtterrarien sind handlich, leicht zu reinigen und verfügen über eine separate Tür, die das Füttern Ihrer Jungfrösche zu einer einfachen Angelegenheit macht. In dem Zuchtterrarium kann sich eine 2,5 cm dicke Schicht feuchter Plantation Soil, ein Wassernapf, ein Versteck und ein paar lebende Pothosblätter oder künstliche Pflanzen von Exo Terra® befinden, um mehr Sichtbarrieren zu schaffen und um damit den Stressfaktor bei jungen Fröschen zu vermindern.

Sobald die Frösche auswachsen, sollten sie in ein Exo Terra® Frosch-Terrarium (PT2745 – 45 x 45 x 45 cm) oder in ein Exo Terra® Natürliches Terrarium Klein/Breit (45 x 45 x 45 cm) umziehen.

Das Terrarium kann “regenkammerartig” mit einem 2,5-3,8 cm tiefen Wasserteil und mit einigen Ästen und lebenden Pothosblättern oder künstlichen Pflanzen von Exo Terra® eingerichtet werden. Mithilfe eines Bio Drain Systems können Sie auch ein natürlicheres bioaktives Terrarium mit einem separaten Land- und Wasserteil gestalten, womit sie die Uferzone eines Sees oder Flusses nachahmen. Mit einer Kombination aus widerstandsfähigen künstlichen und lebenden Pflanzen können Sie für das dringend benötigte Laub sorgen, das den Fröschen die Möglichkeit gibt, sich in schattigen Bereichen des Terrariums auszuruhen und zu verstecken.

Die natürlichen Terrarien von Exo Terra® werden von europäischen Herpetologen konzipiert und bieten verschiedene Lebensraumvarianten für Hornfrösche. Diese Terrarien aus Glas verfügen über Türen, die sich nach vorn öffnen lassen und so einen leichten Zugang für die Pflege, Wartung und Fütterung ermöglichen. Außerdem sind sie mit einem einzigartigen dualen Belüftungssystem mit einer Gitterabdeckung aus Edelstahl ausgestattet.

Die Exo Terra® Frosch-Terrarien verfügen sogar über ein eingebautes Ablauf- und Zulaufventil, mit dem Sie überschüssiges Sprühwasser leicht ablassen können. Dieser Ablauf ist bei der Simulierung der Regenzeit zur Einleitung des Paarungsverhaltens Ihrer Frösche sehr nützlich. Die nach vorn öffnende Tür gestattet ein uneingeschränktes Beobachtungsvergnügen sowie einen leichten Zugang für die Wartung, Pflege und Fütterung. Eine Druckknopfverriegelung hält das Terrarium sicher verschlossen und kann sogar mit einem zusätzlichen Verschluss ausgestattet werden, um ungewolltes Öffnen zu verhindern. Der Scharnierdeckel kann sowohl mit einem einzigen Knopf ver- und entriegelt als auch vollständig geöffnet werden. Ein Panel aus durchsichtigem Glas an der Vorderseite gewährleistet die maximale Durchdringung von sichtbarem Licht, und ein Lüftungsschacht aus Edelstahl auf der Rückseite garantiert eine optimale Belüftung. Das patentierte duale Belüftungssystem sorgt dafür, dass die Vordertür kondenswasserfrei bleibt und das sogar bei feuchten Bedingungen. Dies schafft einen natürlichen Aufwärtsluftstrom und gewährleistet so optimale und gesunde Bedingungen. Überschüssige Wärme entweicht durch die Netzgitterabdeckung, wodurch ein Wärmestau verhindert wird. So können im Terrarium die notwendigen Temperaturgefälle entstehen. Das Netzgitter ermöglicht eine Durchdringung von UV- und Infrarotstrahlen, falls derartige Lampen notwendig sind. Vier selbstschließende Kanäle für Kabel/Schläuche auf der Rückseite erleichtern die Anbringung von strombetriebenem Zubehör wie Wasserfallpumpen, Filter, Exo Terra® Monsoon usw. Die innenliegende Vorderseite des Deckels ist auf beiden Seiten des Terrariums mit einem Montagepunkt für die Monsoon-Düse ausgestattet. Der untere Teil des Terrariums ist wasserdicht, sobald die Schläuche, der Winkelverbinder und das Zulaufventil mit dem Ablauf verbunden sind. Der Ablauf ermöglicht unkomplizierte Wasserwechsel und die einfache Entfernung von überschüssigem Wasser.
Hornfrösche sind rein terrestrisch und gedeihen in den folgenden Terrarienlandschaften, die das natürliche Biotop der Frösche simulieren, sehr gut:
A baby ornate horned frog is bathing in a shallow pool.
Tropical forest floor terrarium

Regenkammer-Paludarium

Die Gestaltung des Rain-chamber Paludarium bildet die semiaquatische Umgebung eines Tropenwaldes während starker Regenfälle nach. Das Rain-chamber Paludarium kann als ein permanentes Habitat für aquatische oder semiaquatische Frösche bzw. für Laubfrösche genutzt werden. Der Hauptzweck besteht jedoch darin, die Fortpflanzung bei Froscharten einzuleiten, die in der Uferzone leben bzw. die während der Paarungszeit zur Uferzone kommen. Da die Gestaltung dieses Terrariums auf das absolute Minimum reduziert ist, bevorzugen Hobbyisten den Einsatz des Regenkammer-Paludariums ausschließlich für Zuchtzwecke und lassen ihre Frösche für den Rest des Jahres in einer schönen bioaktiven Umgebung. Die Gestaltung des Rain-chamber Paludarium nutzt den kompletten unteren Teil des Terrariums als Gewässer für die Hydratation und das Ablegen der Eier. Die Gestaltung besteht aus diagonal platzierten Ästen und Korkstücken, die bis zur Abdeckung des Terrariums reichen, sowie aus robusten Aronstabgewächsen wie Pothos, Philodendron, Monstera usw. und einigen Bromeliengewächsen.
HINWEIS Hinsichtlich der Heimtierart und Artenanzahl, die in einem Terrarium gehalten werden soll, sind stets die für diese Art in Ihrem Land geltenden Regeln und Vorschriften einzuhalten.
HINWEIS Das Terrarium sollte in einem Raum mit nur indirektem Sonnen- bzw. Tageslicht stehen. Stellen Sie das Terrarium nicht an ein Fenster, durch das direktes Sonnenlicht scheinen kann, da dies zu einer Überhitzung des Terrariums führen und so Stress oder den Tod Ihrer Hornfrösche verursachen kann.

Tropenwaldboden-Terrarium

Die Gestaltung des Tropical Forest Floor Terrarium bildet die Unterholzschicht des tropischen Feuchtwaldes nach – mit einer Fülle an kleineren Ästen, bedeckt mit Blättern, jedoch im Vergleich zur Regenwaldumgebung mit einer etwas weniger dichten Vegetation aus Epiphyten wie Orchideen, Bromeliengewächsen, Aronstabgewächsen (Pothos, Philodendron, Monstera usw.), Luftpflanzen (Tillandsien), Flechten, Moosen und Farnen. Das Substrat in diesem Habitat ist mit Moosflecken und viel Laubstreu bedeckt. Die Gestaltung des Tropical Forest Floor Terrarium ahmt das Mikrohabitat von Fröschen nach, die in der Unterholzschicht des Waldes leben, wo es nur kleinere Gewässer gibt – also ohne Teiche, Fließgewässer bzw. Flüsse in der unmittelbaren Umgebung. In diesem Terrarium dient eine Wasserschale (wie der Frog Pond [Kieselstein-Wassernapf]) der Hydratation und dem Ablegen von Eiern. Das Habitat des Tropical Forest Floor Terrariumlässt sich am besten in horizontal ausgerichteten Terrarien nachbilden.

Für Zuchtzwecke sollten Hornfrösche vorübergehend in den folgenden Terrarienlandschaften untergebracht werden:

The rain-chamber paludarium landscape utilizes the complete bottom part of the terrarium as a water body for hydration and egg deposition.
Tropical forest floor terrarium

Tropenwaldboden-Terrarium

Die Gestaltung des Tropical Forest Floor Terrarium bildet die Unterholzschicht des tropischen Feuchtwaldes nach – mit einer Fülle an kleineren Ästen, bedeckt mit Blättern, jedoch im Vergleich zur Regenwaldumgebung mit einer etwas weniger dichten Vegetation aus Epiphyten wie Orchideen, Bromeliengewächsen, Aronstabgewächsen (Pothos, Philodendron, Monstera usw.), Luftpflanzen (Tillandsien), Flechten, Moosen und Farnen. Das Substrat in diesem Habitat ist mit Moosflecken und viel Laubstreu bedeckt. Die Gestaltung des Tropical Forest Floor Terrarium ahmt das Mikrohabitat von Fröschen nach, die in der Unterholzschicht des Waldes leben, wo es nur kleinere Gewässer gibt – also ohne Teiche, Fließgewässer bzw. Flüsse in der unmittelbaren Umgebung. In diesem Terrarium dient eine Wasserschale (wie der Frog Pond [Kieselstein-Wassernapf]) der Hydratation und dem Ablegen von Eiern. Das Habitat des Tropical Forest Floor Terrariumlässt sich am besten in horizontal ausgerichteten Terrarien nachbilden.

Für Zuchtzwecke sollten Hornfrösche vorübergehend in den folgenden Terrarienlandschaften untergebracht werden:

Regenkammer-Paludarium

Die Gestaltung des Rain-chamber Paludarium bildet die semiaquatische Umgebung eines Tropenwaldes während starker Regenfälle nach. Das Rain-chamber Paludarium kann als ein permanentes Habitat für aquatische oder semiaquatische Frösche bzw. für Laubfrösche genutzt werden. Der Hauptzweck besteht jedoch darin, die Fortpflanzung bei Froscharten einzuleiten, die in der Uferzone leben bzw. die während der Paarungszeit zur Uferzone kommen. Da die Gestaltung dieses Terrariums auf das absolute Minimum reduziert ist, bevorzugen Hobbyisten den Einsatz des Regenkammer-Paludariums ausschließlich für Zuchtzwecke und lassen ihre Frösche für den Rest des Jahres in einer schönen bioaktiven Umgebung. Die Gestaltung des Rain-chamber Paludarium nutzt den kompletten unteren Teil des Terrariums als Gewässer für die Hydratation und das Ablegen der Eier. Die Gestaltung besteht aus diagonal platzierten Ästen und Korkstücken, die bis zur Abdeckung des Terrariums reichen, sowie aus robusten Aronstabgewächsen wie Pothos, Philodendron, Monstera usw. und einigen Bromeliengewächsen.
HINWEIS Hinsichtlich der Heimtierart und Artenanzahl, die in einem Terrarium gehalten werden soll, sind stets die für diese Art in Ihrem Land geltenden Regeln und Vorschriften einzuhalten.
HINWEIS Das Terrarium sollte in einem Raum mit nur indirektem Sonnen- bzw. Tageslicht stehen. Stellen Sie das Terrarium nicht an ein Fenster, durch das direktes Sonnenlicht scheinen kann, da dies zu einer Überhitzung des Terrariums führen und so Stress oder den Tod Ihrer Hornfrösche verursachen kann.

Beleuchtung

Hornfrösche sind überwiegend nachtaktiv und verbringen den Großteil des Tages vergraben in der Substratschicht des Terrariums.

Ein 12-Stunden-Tages-/Nachtrhythmus wird Ihren Fröschen zugute kommen und das Wachstum der lebenden Pflanzen fördern. Das Bereitstellen von UV-Beleuchtung ist nicht absolut notwendig, wir empfehlen jedoch den Einsatz unserer Reptile UVB100. Die niedrigen UVB-Strahlenwerte, die von diesen Lampen erzeugt werden, kommen der Gesundheit des Tieres insgesamt zugute, während die UVA-Strahlen den Appetit anregen und die Aktivität und das Fortpflanzungsverhalten fördern.
Glühlampen wie die Exo Terra® Daytime Heat Lamp (Tageslichtlampe) oder die Night Heat Lamp (Mondscheinlampe) sind empfehlenswert, um Wärme zur Verfügung zu stellen, falls die Temperaturen zu kühl sind (siehe Abschnitt „Wärme“).

Wärme

Sofern es ihnen ermöglicht wird, verbringen Hornfrösche den Großteil ihres Tages vergraben in der dichten, feuchten Substratschicht. Tagsüber bevorzugen sie Temperaturen von etwa 24-28°C mit einer Nachtabsenkung von 2-4°C.

Ein Exo Terra® Light Dome (UV-Reflektorlampe) oder Reptile Dome (Aluminium-Reflektorlampe) mit Light Bracket (Klammer für die Light Dome Halterung) und ein Daylight Basking Spot (Breitspektrum-Tageslichtlampe), Halogen Basking Spot (Breitspektrum-Tageslichtlampe) oder ein Swamp Basking Spot (gegen Spritzwasser und Sprühregen unempfindliche Wärmelampe) sorgen für das perfekte Tagestemperaturgefälle. Die Night Heat Lamp (Mondscheinlampe) kann für 24-stündiges Heizen genutzt werden, wenn sie in Kombination mit einer lichtemittierenden Lampe tagsüber verwendet wird. Bitte konsultieren Sie für die Auswahl der richtigen Lampenwattzahl die Tabelle im Abschnitt „Beleuchtung“.
Darüber hinaus kann zur Schaffung eines Temperaturgefälles ein Exo Terra® Heat Mat (Substratheizer) eingesetzt werden. Er wird dazu nur an einer Seite des Terrariums angebracht. Setzen Sie den Heizer nicht unter dem Terrarium ein, da dadurch das Substrat recht schnell austrocknet.
Verwenden Sie 2 digitale oder analoge Terrarienthermometer von Exo Terra®. Platzieren Sie eins auf der warmen und eins auf der kälteren Seite des Terrariums. So können Sie die Anpassung der bevorzugten Temperaturgradienten im Auge behalten. Die Wattleistung der Wärmelampe oder des Substratheizers muss ggf. der Umgebungsraumtemperatur und dem verwendeten Terrarientyp entsprechend angepasst werden. Um die perfekte Umgebungstemperatur für Ihre Frösche zu gewährleisten, kann ein Exo Terra® Thermostat verwendet werden (siehe Abschnitt „Kontrolle“).
Temperaturen unter 18°C oder über 30°C über längere Zeiträume hinweg können für Hornfrösche lebensgefährlich sein.
Juvenile Ceratophrys ornata partially buried in soil.

Kontrolle

Hornfrösche benötigen eine spezifische Temperaturspanne sowohl während des Tages (24-28°C) als auch nachts (22-24°C) – (siehe Abschnitt „Wärme“).
Eine durchschnittliche relative Feuchte zwischen 65 % und 80 % ist, mit Ausnahme der Fortpflanzungszeit, das ganze Jahr über ausreichend. Während der Fortpflanzungszeit muss die Feuchte auf 90 % erhöht werden.
Verwenden Sie die digitalen oder analogen Thermometer und Hygrometer von Exo Terra®, um die Bedingungen im Terrarium zu kontrollieren, und um die Temperatur und relative Feuchte den Bedürfnissen der Tiere entsprechend anzupassen.
Dank der Vermeidung von Überhitzung während heißer Sommertage und von Unterkühlung während kalter Winternächte sorgen die Thermostate bzw. der Exo Terra® Thermostat & Hygrostat für mehr Sicherheit und Sorgenfreiheit. Bei gleichzeitigem Einsatz eines Luftbefeuchters oder Verneblers von Exo Terra® wird der Exo Terra® Thermostat & Hygrostat nicht nur die Temperatur sondern auch die Feuchtigkeit auf dem gewünschten Niveau halten. Mit den Thermostaten bzw. dem Exo Terra® Thermostat & Hygrostat können Sie ein gut kontrolliertes Wärme-/Befeuchtungssystem schaffen, dass es Ihnen ermöglicht, die erforderlichen Temperatur- und/oder Feuchtigkeitsbedingungen aufrechtzuerhalten, die denen der natürlichen Lebensumgebung Ihres Tieres ähnlich sind.

Substrat

Hornfrösche leben ausschließlich terrestrisch und benötigen eine 10- bis 20-cm-dicke Substratschicht zum Graben und Verstecken.
Die Substratschicht kann aus einer einzelnen Schicht bestehen. Zum Zwecke einer besseren Entwässerung und Durchlüftung können Sie das mehrschichtige Bio Drain Entwässerungssystem nutzen. In dem Bio Drain System können Sie eine anorganische untere Entwässerungsschicht wie das Exo Terra® Bio Drain Substrat oder das Exo Terra® Sub Stratum verwenden, das sie mit dem nicht-kompostierbaren Bio Drain Mesh (Entwässerungsnetz) vollständig bedecken. Dies ermöglicht eine korrekte Entwässerung und Durchlüftung der Substratschichten, die Sie darauf legen werden. Die tatsächliche Substratschicht, die die Frösche zum Graben benutzen, kann aus Exo Terra Sub Stratum oder aus einer Mischung aus Exo Terra Plantation Soil mit Torfmoos oder Waldmoos und ein paar Stückchen Kokosnussschale bestehen. Sowohl die Sub Stratum als auch die Plantation Soil Mischung (mit ein paar Stückchen Kokosnussschale) ermöglichen eine korrekte Entwässerung und Durchlüftung, was wiederum fauligen Gerüchen vorbeugt, die häufig aufgrund von feuchten Böden entstehen.
Das Exo Terra® Sub Stratum ist eine natürliche Vulkanerde mit lebenden Nutzbakterien. Die poröse Oberfläche und geringe Strukturdichte ermöglichen eine hervorragende Entwässerung und Durchlüftung und fördern gleichzeitig eine gut gedeihende Population nützlicher Salpeterbakterien, wodurch wiederum ein selbsterhaltendes, lebendiges Terrarienökosystem entsteht. Die aktiven Nutzbakterien des Bodens werden organische Abfälle zersetzen und so das Terrarium sauber und gesund halten.
Der Plantation Soil von Exo Terra® ist zu 100 % natürlich, biologisch abbaubar und besteht aus nachhaltiger, gemahlener Kokosnussschalenfaser von Plantagen im tropischen Asien. Die einzigartigen hygroskopischen Eigenschaften dieses umweltverträglichen Substrats regulieren die Feuchtigkeit im Terrarium auf natürliche Weise. Das Substrat ist absolut unbedenklich für Frösche, Salamander oder andere Wühl- und Grabetiere. Der einzigartige für das Terrariensubstrat von Exo Terra® verwendete Kokostorf besteht aus einer Mischung aus Kurzfasern und Cocopeat, deren Größe von groben Granulaten bis hin zu feinen Klümpchen reicht, was für eine verbesserte Bodenentwässerung und -durchlüftung sorgt. Die verbesserte Durchlüftung des Substrats fördert das Wachstum von gesunden abfallreduzierenden Organismen, wodurch Ihr Terrarium frisch und sauber bleibt.
Das Substrat sollte stets feucht sein, jedoch niemals nass. Stellen Sie sicher, dass im Innern des Terrariums verschiedene Feuchtigkeitsgefälle herrschen. Manche Bereiche können eher feucht gehalten werden, während andere Bereiche etwas trockener sein sollten. Junge Frösche bevorzugen eine etwas feuchtere Umgebung als die erwachsenen Frösche. Versuchen Sie außerdem die Feuchtigkeit der jeweiligen Jahreszeit anzupassen; sprühen Sie während der wärmeren Monate häufiger.
Die Substrate von Exo Terra® werden Ihnen dabei helfen, die ideale Substratfeuchtigkeit zu halten. Darüber hinaus kann eine Deckschicht aus Exo Terra® Laubstreu oder Waldmoos helfen, die Feuchtigkeit des Substrats zu speichern und einem Austrocknen vorzubeugen. Die Laubstreu bzw. das Waldmoos dienen den Reptilien und Amphibien, die den Waldboden erkunden, außerdem als Verstecke und fördern gleichzeitig das natürliche Ökosystem, in dem nützliche Organismen Abfallstoffe zersetzen und so Gerüche reduzieren.
Das Geheimnis der Züchtung gesunder Pflanzen basiert auf dem Boden. Gesunder Boden enthält natürlicherweise lebende Mikroorganismen – von Bakterien über Pilze und Protozoen bis hin zu Arthropoden. Zusammen bilden sie ein perfekt aufeinander abgestimmtes Wechselspiel von der Wiederverwertung von Nährstoffen bis hin zur Zersetzung von organischen Materialien.
 
Pflanzen

Unter Berücksichtigung ihres natürlichen Verhaltens, d. h. da sie den Großteil des Tages vergraben im Substrat verbringen, sollten Hornfröschen Sichtbarrieren zur Verfügung gestellt werden, damit sie sich verstecken und sich sicher fühlen können. Weitere dekorative lebende und künstliche Pflanzen von Exo Terra® bieten zusätzlichen Schutz und erhöhen beim Frosch das Gefühl von Geborgenheit bei gleichzeitiger Verringerung seines Stressniveaus.

Die Verwendung lebender Pflanzen wie Pothos sorgt für Versteckmöglichkeiten und trägt zum bioaktiven Prozess im Terrarium bei. Viele Hobbyisten wählen lebende Pflanzen in Töpfen, die in das Substrat eingegraben und dann mit Dekorationsgegenständen wie Korkrinden oder Steinen verdeckt werden. Die Exo Terra® Schale für Schlangen kann als dekorativer Pflanzentopf verwendet werden. Aufgrund ihres extratiefen Designs ist die Schale für kleine bis mittelgroße lebende Terrarienpflanzen geeignet. Die Exo Terra® Wasserschalen in L und XL können für verschiedenartige Pflanzen verwendet werden. Das Einpflanzen von lebenden Pflanzen in die Schalen von Exo Terra® verhindert, dass sie von den Fröschen ausgegraben werden.
Hinweis Stellen Sie vor dem Einpflanzen sicher, dass die Pflanzen nicht von Schädlingen befallen sind und spülen Sie die Blätter sorgfältig ab, um Rückstände von Pflanzenschutzmitteln zu entfernen.
Exo Terra® bietet eine große Auswahl an künstlichen Pflanzen mit denselben Vorteilen wie lebende Pflanzen; sie sind dekorativ, spenden Schatten und dienen als Verstecke und Sichtschutz, sodass Ihre Reptilien und Amphibien ein höheres Maß an Geborgenheit und ein geringeres Maß an Stress empfinden werden. Die künstlichen Pflanzen von Exo Terra® sind exakte Kopien ihrer natürlichen Gegenstücke und fügen sich problemlos neben lebenden Pflanzen ein, sind jedoch einfacher zu pflegen. Eine Kombination aus lebenden Pflanzen und künstlichen Pflanzen von Exo Terra® ermöglicht Ihnen eine vollständige Bepflanzung des Terrariums, und zwar sogar in den wärmsten bzw. in den trockensten Bereichen.
Die Bromelien und Bodendecker von Exo Terra® sind leicht zu reinigen und zu pflegen, wobei die solide Basis Ihnen die einfache Positionierung der Pflanze nach der Pflege ermöglicht.
Juvenile Ceratophrys ornata hiding in foliage.

Juvenile Ceratophrys ornata hiding in foliage.

Verstecke

Hornfrösche verbringen den Großteil des Tages versteckt. Um sie vor Stress zu schützen, sollten ihnen so viele Sichtbarrieren und Verstecke wie möglich zur Verfügung stehen.

Neben einer dicken Deckschicht aus Exo Terra® Laubstreu oder Waldmoos können auch Bodendecker von Exo Terra® als Sichtbarrieren dienen. Ein weiteres dekoratives Versteck wie die Exo Terra® Reptile Cave (Höhle) oder ein Exo Terra® Skull (Schädel) verschafft dem Habitat Ihres Frosches eine weitere Rückzugsmöglichkeit. Da die Feuchtigkeit unter diesen Verstecken im Vergleich zu den offeneren Bereichen im Habitat höher bleiben wird, werden die dekorativen Verstecke zum Erhalt eines notwendigen Feuchtigkeitsgefälles in Ihrem Frosch-Terrarium beitragen.

Dekoration

Die entsprechende Gestaltung eines Terrariums fördert nicht nur die Aktivität und das Erkundungsverhalten des Frosches, sondern kann auch einen extra Schutz bieten, der sein Gefühl von Geborgenheit – bei gleichzeitiger Verringerung seines Stressniveaus – erhöht.
Neben den notwendigen Elementen wie Laubstreu, Pflanzen und Verstecken kann das Terrarium mit zusätzlichen Dekorationsartikeln „verschönert“ werden. Es ist jedoch darauf zu achten, dass der offene Raum im Terrarium nicht überladen wird.
Exo Terra® bietet eine Vielzahl von innovativen Dekorationsgegenständen wie Schädel, Wasserfälle, Bodendecker usw. an. Sie alle sorgen neben der individuellen Akzentsetzung für weitere Bereicherungen und Besonderheiten in der Umgebung.

Ernährung

Hornfrösche sind Lauerjäger, die dasitzen und abwarten, bis ein Beutetier des Weges kommt. In freier Wildbahn ernähren sich Hornfrösche von einer Vielzahl an Beutetieren. Alles, was in ihr riesiges Maul passt, wird verschlungen: von Fröschen, Echsen und kleinen Schlangen bis hin zu Nagetieren und sogar kleinen Vögeln.

In Gefangenschaft ernähren sich Hornfrösche von lebender Beute wie Grillen, Grashüpfern, Mehlwürmern, Wachswürmern, Kakerlaken, Regenwürmern und hin und wieder sogar von Babymäusen, Fuzzy-Mäusen (leicht behaart) oder erwachsenen Mäusen (adult), je nach Größe des Frosches. Bieten Sie Ihrem Hornfrosch eine umfassende Auswahl an Insekten an. So stellen Sie sicher, dass er mit allen möglichen essentiellen Nährstoffen versorgt ist. Alle Lebendinsekten sollten 24-48 Stunden vor der Verfütterung an Ihren Frosch mit nährstoffreicher Nahrung gefüttert werden, wie beispielsweise Apfelstückchen, Süßkartoffeln, Orangen, Zerealien, Bienenpollen usw.

Da kommerziell gezüchtete Insekten einen Mangel an Kalzium und mehreren Vitaminen aufweisen, müssen diese ergänzt werden. Hierfür werden die Insekten mit einem Vitamin für Reptilien und einem Mineralergänzungsmittel (z. B. Exo Terra® Multivitamin) vermischt mit einem gleichen Anteil Kalzium präpariert. Bestäuben Sie Ihre Futterinsekten stets mit einer 1:1-Mischung aus Exo Terra® Multivitamin und dem Kalzium + D3 Puderzusatzpräparat, indem Sie die Insekten in einen Behälter geben, die Mischung hinzufügen und leicht schütteln, bis alle Insekten „ummantelt“ sind.

In Dosen angebotene oder vakuumverpackte Insekten von Exo Terra® können direkt aus der Dose bzw. aus dem Beutel gefüttert werden, da diese Insekten gut genährt und bereits mit einer Vitamin-Kalzium-Mischung bestäubt sind.

Exo Terra® bietet 11 Futtersorten aus Dosen oder vakuumverpackt an, mit denen Sie die Ernährung Ihres Hornfrosches abwechslungsreich gestalten können. Hornfrösche werden das Dosenfutter oder das vakuumverpackte Futter schnell akzeptieren, wenn Sie hierbei eine Pinzette verwenden, damit die Insekten wirken, als seien sie am Leben. Halten Sie das Insekt vor den Frosch und wackeln Sie etwas damit, sodass es aussieht, als würde es sich bewegen. Öffnen Sie die Pinzette, sobald sich der Frosch das Insekt schnappt. Die in Dosen angebotenen oder vakuumverpackten Spezialfuttermittel für Reptilien von Exo Terra® machen die Fütterung von insektenfressenden Reptilien, Schildkröten, Amphibien, Fischen und Vögeln zu einer einfachen Angelegenheit. Für den Erhalt des Nährwertes, des Geschmacks und des Aromas wurden diese Insekten (und Schnecken) in Dosen eingekocht. Das Einkochen sorgt außerdem dafür, dass das Außenskelett der Insekten weicher und so besser verdaulich ist. Darüber hinaus werden die Proteinketten des Kollagens aufgebrochen, sodass es für Reptilien resorbierbar ist. Kollagen ist eine wichtige Faser, die den Knochenaufbau, das Knorpelgewebe, die Haut- und Klauenstrukturen unterstützt. Die in Dosen angebotenen oder vakuumverpackten Insekten haben denselben Nährwert wie Lebendinsekten, sind jedoch bekömmlicher. Für weitere Informationen über unser Dosenfutter oder vakuumverpacktes Futter besuchen Sie bitte unsere Webseite.

Wir empfehlen, junge Hornfrösche täglich und erwachsene Frösche alle drei bis vier Tage zu füttern.
Wasser

Eine flache Wasserschale mit sauberem, chlorfreiem Wasser sollte stets zur Verfügung stehen. Exo Terra® Wasserschalen und insbesondere der Exo Terra® Kieselstein-Wassernapf eignen sich hervorragend, da sie flach sind, natürlich aussehen, leicht zu reinigen und einfach zu desinfizieren sind.

Hornfrösche saugen, wie die meisten Amphibien, während des Badens Wasser über ihre Haut auf. Die Wasserschale sollte also groß genug sein, so dass der Frosch hineinpasst, während ihm das Wasser gerade bis zum Maul reicht.
Hornfrösche koten während des Badens oft in ihre Wasserschale. Es ist deshalb äußerst wichtig, die Schale täglich zu reinigen und mit frischem Wasser zu befüllen.
Neben der Wasserschale sollte das Terrarium täglich mithilfe des Exo Terra® Mister (tragbares Sprühgerät) leicht besprüht werden. Verwenden Sie vorzugsweise gereinigtes oder destilliertes Wasser, um mineralischen Rückständen auf den Glaswänden vorzubeugen. Dies hilft dabei, die relative Feuchte von 65 % bis 80 % zu halten, die diese Art bevorzugt.
Behandeln Sie Leitungswasser immer mit Exo Terra® Aquatize, um schädliche Schwermetalle, Chlor und Chloramine zu entfernen. Dies ist notwendig, damit Ihren Reptilien und Amphibien sicheres und sauberes Wasser zur Verfügung steht. Für ein gesundes Knochen- und Muskelwachstum Ihrer Frösche und insbesondere der Kaulquappen können Sie dem Wasser Exo Terra® Flüssigelektrolyt und Kalzium hinzufügen.

Pflege

Nur wenige Amphibien sind in der Pflege weniger zeitaufwändig als Hornfrösche. Die für die Pflege eines einzigen Terrariums benötigte Gesamtzeit wird weniger als zwanzig Minuten pro Woche betragen.
Junge Hornfrösche sollten täglich gefüttert werden, während erwachsene Tiere nur jeden dritten oder vierten Tag Futter benötigen.
Hornfrösche koten während des Badens oft in ihre Wasserschale. Es ist deshalb äußerst wichtig, die Schale täglich zu reinigen und mit frischem Wasser zu befüllen.
Das Terrarium sollte täglich besprüht werden, vorzugsweise mit gereinigtem oder destilliertem Wasser, um mineralischen Rückständen am Glas vorzubeugen.
Reinigen Sie die Behausung Ihres Hornfrosches einmal wöchentlich oder ggf. häufiger punktuell; entfernen Sie dabei frische oder getrocknete Fäkalien, tote Insekten usw. Für eine gründlichere Reinigung entfernen Sie alle Dekorationsgegenstände und reinigen Sie diese mit warmem Wasser. Das Auflockern und Vermischen des feuchten Substrats ermöglicht es Bodenbakterien, die Abfälle abzubauen. Achten Sie stets gut auf das Substrat: Solange es nicht zerfällt oder faulig riecht, reicht die punktuelle Reinigung aus. Sobald das Substrat beginnt zu zerfallen oder einen fauligen Geruch ausströmt, muss es vollständig ersetzt werden.
Lebende, in Töpfen eingepflanzte oder direkt in das Substrat eingepflanzte Pflanzen sollten einmal pro Woche bewässert werden.
Reinigen Sie das Glas von innen sowie die Dekoration einmal oder zweimal pro Woche mit Wasser, um Rückstände zu entfernen. Die Außenseite der Glaswand (NIEMALS die Innenseite) kann mit einem Papiertuch und Fensterreiniger gesäubert werden.

Fortpflanzung

In freier Wildbahn halten Schmuckhornfrösche ihre Winterruhe während der kühleren, trockeneren Zeit ab. Sie vergraben sich und bedecken ihre Haut mit einer Schutzschicht, um sich vor Dehydrierung zu schützen. Im späten Frühling, wenn die Temperaturen steigen und durch reichlich Regenfälle flache, temporäre Kleinstgewässer entstehen, tauchen sie wieder auf, um sich der Fortpflanzung zu widmen.
Zur Simulierung dieser Bedingungen und zur Einleitung des Fortpflanzungsverhaltens müssen Hornfrösche eine Winterruhe durchleben. Da Ihr Hornfrosch während der Winterruhe nicht länger fressen und trinken wird, können Sie nur gesunde, gut genährte Frösche in die Winterruhe schicken. Obwohl Schmuckhornfrösche im Alter von 12 Monaten ihre Geschlechtsreife erlangen können, empfehlen wir zu warten, bis sie 18-24 Monate alt sind, bevor Sie versuchen, sie zu züchten.
Um Ihre Hornfrösche auf die Winterruhe vorzubereiten, müssen Sie sie einen Monat lang reichlich füttern, so dass sie an Gewicht und Kraft zulegen können. Sobald sie wohlgenährt und kräftig sind, unterlassen Sie 2 Wochen lang das Füttern, sodass sie ihren Darmtrakt entleeren können. Da sich der Stoffwechsel des Frosches während der Winterruhe verlangsamt, wird der Frosch nicht länger in der Lage sein zu verdauen. Jegliches Futter, das sich dann noch im Verdauungssystem befindet, wird faulen und Gesundheitsprobleme verursachen. Sobald Sie sicher sind, dass die Frösche ihren Verdauungstrakt vollständig geleert haben, sind sie bereit, sich in die Winterruhe zu begeben.
Stellen Sie sicher, dass die Substratschicht tief genug ist, sodass sich der Frosch vollständig darin eingraben kann, und halten Sie das Substrat stets feucht, jedoch niemals nass. Sorgen Sie dafür, dass sich stets frisches Wasser in der Wasserschale des Frosches befindet. Reduzieren Sie den Lichtzyklus nun von 12 auf 8 Stunden täglich und verringern Sie die Temperatur im Terrarium von durchschnittlich 24-28°C auf 20°C für einen Zeitraum von 2 Wochen. Reduzieren Sie außerdem die Menge des täglichen Besprühens, um die Trockenzeit zu simulieren.
Zu diesem Zeitpunkt (also niedrigere Temperaturen und etwas niedrigere Feuchte) sollten die Frösche anfangen sich einzugraben. Sollten die Frösche nicht aktiv mit dem Winterruheprozess fortfahren, kehren Sie den Zyklus wieder um auf die üblichen Temperaturen und Sprühintervalle und versuchen Sie, die Winterruhe zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzuleiten. Falls sich die Frösche eingegraben haben und sich nicht mehr blicken lassen, können die Temperaturen nach und nach auf 16°C verringert werden, und auch die Sprühintervalle sollten weiter reduziert werden, sodass die obere Schicht des Substrats leicht antrocknet. Die Frösche werden beginnen ihre Haut mit einer Schutzschicht zu bedecken, um sich vor Dehydrierung zu schützen. Die Winterruhe sollte 1,5 bis 3 Monate andauern, je nach Alter des Frosches. Bei jüngeren Fröschen darf die Winterruhe kürzer sein, während ältere Frösche eine längere Winterruhe abhalten können. Prüfen Sie regelmäßig, ob sich die Frösche nach wie vor in ihrem Kokon befinden, ohne sie jedoch zu stören.
Nachdem die gewählte Winterruhe vorüber ist, sollten der vollständige Lichtzyklus, die Temperaturen und die Sprühintervalle schrittweise zu den normalen Bedingungen umgekehrt werden, um den frühen Frühling zu simulieren. Sobald die Frösche ihren Kokon verlassen und aktiver werden, werden sie auch wieder fressen. Erhöhen Sie nach und nach die Futtermenge, sodass die Frösche ihre volle Kraft zurückerhalten.
Nach einer Woche geben Sie die Frösche zusammen in ein Paludarium, dessen gesamter Boden mit Wasser gefüllt ist, jedoch nur so tief, dass die Frösche immer noch bequem ihre Köpfe über Wasser halten können. Kleine Gruppen lassen sich während der Paarungszeit leichter zur Paarung animieren als nur Paare aus zwei Fröschen. Ein Verhältnis von 2 Männchen zu 1 Weibchen wird den gesunden Wettbewerb zwischen den Männchen im Terrarium definitiv fördern. Dies sorgt für erfolgreiche Paarungen und beste Brutergebnisse.
Die Wassertemperatur im Paludarienbereich sollte bei etwa 25°C liegen. Exo Terra® Turtle Heaters (automatische Wasserheizer) sind sehr nützlich, da sie auf 25-26°C voreingestellt sind.
Fahren Sie mit dem Besprühen/Beregnen des Terrariums ausgiebig fort, um die Regenfälle des späten Frühlings/frühen Sommers zu simulieren. Als Reaktion auf die simulierten Regenfälle werden die Männchen mit ihrem Lockruf beginnen, um Weibchen anzulocken und sie hinter den Vorderbeinen zu umschlingen und dann im Amplexus zu umklammern. Ein einziges Weibchen kann bis zu 2000 Eier innerhalb von nur wenigen Wochen ablegen, die an allen möglichen überspülten Objekten wie Pflanzen, Steinen, Ästen oder Treibholz usw. haften bleiben. Sobald die Eier abgelegt sind, nehmen Sie die Frösche aus dem Terrarium, da sie sonst eventuell die frisch gelegten Eier verzehren.
Die Kaulquappen schlüpfen nach 2-4 Tagen, je nach Wassertemperatur. Entfernen Sie unfruchtbare Eier, da diese sonst das Wasser verderben. Sobald die Kaulquappen anfangen zu schwimmen, ernähren sie sich von Frosch- und Kaulquappenfutter, toten Insekten, zerkleinerten Regenwürmern, Fischfutterflocken, Algen, Pflanzen usw. Den Kaulquappen ausreichend Futter zur Verfügung zu stellen, bedeutet gleichzeitig, ein gutes Wasserfiltersystem zu verwenden und regelmäßige Wasserwechsel durchzuführen. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Fröschen viele Sichtbarrieren im Wasser bieten, z. B. in Form von lebenden oder künstlichen Pflanzen, Steinen, Holzstücken usw., damit die Kaulquappen ihren kannibalischen Neigungen nicht nachgehen. Die Kaulquappen benötigen etwa 4-6 Wochen, um sich vollständig zu luftatmenden Amphibien zu entwickeln. In diesem Stadium ist es entscheidend, den metamorphosierenden Kaulquappen ausreichend Pflanzen, Äste oder ein glattes und ebenes Flussufer zur Verfügung zu stellen, damit sie leichten Zugang zum Landteil haben. Die frisch entwickelten Hornfrösche sind zwischen 20 und 30 mm groß, je nach der Temperatur, in der die Kaulquappen gehalten wurden. Höhere Wassertemperaturen führen zu einer schnelleren Metamorphose, jedoch zu kleineren Fröschlein; kühlere Temperaturen verlangsamen die Metamorphose, was jedoch zur Folge haben kann, dass die Fröschlein bis zu 30 mm groß sind, wenn sie das Wasser verlassen. In den nächsten Tagen werden die frisch entwickelten Frösche die Überbleibsel ihres Schwanzes resorbieren und dann beginnen, sich von Futtermitteln in geeigneter Größe wie kleinen Grillen, Blutwürmern, kleinen Wachswürmern, Mehlmottenlarven usw. zu ernähren. Bestäuben Sie, wie bei den erwachsenen Tieren auch, die Futterinsekten stets mit einer 1:1-Mischung aus Exo Terra® Multivitamin und Calcium + D3 Puderzusatzpräparat. Die frisch metamorphosierten Frösche können unter ähnlichen Bedingungen großgezogen werden wie die erwachsenen Frösche, oder in niedrigem Wasser mit ein wenig Landbereich aus Waldmoos oder Torfmoos gehalten werden. Bei gemeinsamer Aufzucht achten Sie gut darauf, dass die einzelnen Frösche adäquate Nahrung erhalten, da der gegenseitige Futterwettbewerb unter Junghornfröschen stark ausgeprägt ist.
Adult Ceratophrys ornata partially buried in moss.

Umgang

Wir empfehlen, Hornfrösche nur dann zu berühren, wenn es absolut notwendig ist.

Bei Hornfröschen handelt es sich um Tiere, die am besten nur beobachtet werden sollten, da sie es nicht mögen aufgenommen bzw. berührt zu werden. Bei Berührung geraten sie unter Stress und beißen mitunter sogar. Der Biss eines Hornfrosches ist stärker als Sie es von einem Frosch vielleicht vermuten würden. Der Schreck darüber wird jedoch vermutlich größer sein als der eigentliche Schmerz.
Wie die meisten Amphibien haben Hornfrösche eine sehr empfindliche Haut und reagieren insbesondere sensibel auf Chemikalien wie Seife, Lotion usw. Achten Sie also darauf, Ihre Hände vor und nach dem Berühren von Amphibien gründlich zu waschen und mit warmem Wasser abzuspülen.
Die Haut von Amphibien enthält minimal toxische Substanzen, die die Augen oder offene Wunden reizen können. Achten Sie also darauf, Ihre Hände vor und nach dem Berühren von Amphibien gründlich zu waschen und mit warmem Wasser abzuspülen. Falls Sie aus Versehen Ihre Augen berühren, nachdem Sie eine Amphibie angefasst haben, verspüren Sie eventuell ein leichtes Brennen. Spülen Sie Ihre Augen sofort und gründlich mit Wasser aus – das brennende Gefühl sollte dann unmittelbar nachlassen.

Zu guter Letzt

Hornfrösche sind widerstandsfähige, langlebige und pflegeleichte Amphibien und somit ideal für Anfänger geeignet. Die verschiedenen Färbungen und Muster von in Gefangenschaft gezüchteten Exemplaren machen sie zu großartigen Schautieren, insbesondere wenn sie in einem gut dekorierten und bepflanzten Terrarium gehalten werden.

Wussten Sie es bereits?

Aufgrund des kontinuierlichen Rückgangs des Lebensraumes des Schmuckhornfrosches sowie aufgrund der Verschmutzung der Gewässer, in denen er lebt, wurde ihm die von der Weltnaturschutzunion (IUCN) festgelegte Gefährdungskategorie „NT „Near Threatened“ = potenziell gefährdet“ zugeordnet. Bei allen Schmuckhornfröschen, die heute auf dem Markt erhältlich sind, handelt es sich um in Gefangenschaft gezüchtete Exemplare.

Beelzebufo und Baurubatrachus, die entfernt verwandten Vorfahren des heutigen Hornfrosches, erreichten mitunter eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 40 cm und wogen bis zu 4,5 kg. Ihre Bisskraft von bis zu 2200 Newton (vergleichbar mit der Bisskraft von Löwen und Tigern) ermöglichte es ihnen, recht große Beutetiere zu fangen und zu verschlingen, vermutlich sogar Dinosaurier-Schlüpflinge.
Hornfrösche haben eine Reihe kleiner, spitzer Zähne im Oberkiefer sowie zwei fangzahnartige Knochenauswüchse im Unterkiefer. Diese Kombination ermöglicht es den Fröschen, sich in ziemlich großen Beutetieren festzubeißen.
Hornfrösche blasen und plustern sich zur Verteidigung auf. Durch diese größere Erscheinung versuchen sie potenzielle Raubtiere einzuschüchtern.
Eine andere bemerkenswerte Eigenschaft von Hornfröschen besteht darin, dass ihre Kaulquappen unter Wasser Stresslaute als Teil ihres Abwehrmechanismus gegenüber Räubern abgeben. Die Kaulquappen äußern diese hochfrequenten metallischen Töne, indem sie Luft aus ihren Lungen drücken.
Tipps

Für die Beobachtung der Hornfrösche während der Nacht simuliert die Exo Terra® Full Moon (energieeffiziente Nachtbeleuchtung) im Terrarium das natürliche Mondlicht. Dämmerungsaktiven und nachtaktiven Tieren steht so ein gedämpftes Licht zur Verfügung, dass es ihnen ermöglicht, sich auf der Suche nach Insekten, Fortpflanzungspartnern usw. zurechtzufinden. Falls nachts zusätzliche Wärme nötig ist, bietet die Exo Terra® Night Heat Bulb eine Kombination aus einer leichten strahlenden Wärme und „Mondlicht”, was ein nächtliches Beobachten ermöglicht, ohne den Tages- und Nachtrhythmus Ihres Tieres zu stören. Denken Sie daran, dass Hornfrösche in vollkommener Dunkelheit orientierungslos sind.

Sie können die Exo Terra® Snake Bowl (extratiefe Wasserschale) als dekorativen Pflanzentopf benutzen. Aufgrund ihres extratiefen Designs ist die Schale für kleine bis mittelgroße lebende Terrarienpflanzen geeignet. Die Exo Terra® Wasserschalen in L und XL können für verschiedenartige Pflanzen verwendet werden. Das Einpflanzen von lebenden Pflanzen in die Schalen von Exo Terra® verhindert, dass sie von den Fröschen ausgegraben werden.
Der Exo Terra® Cricket Pen ist ideal für die Aufbewahrung und Ausgabe von lebenden Grillen. Damit Ihre Grillen länger leben, sollten Sie Futter für Insekten oder ein Stückchen Apfel füttern.
Die Vernebelung kann mit dem Exo Terra® Monsoon automatisiert werden. Es handelt sich dabei um ein programmierbares Beregnungssystem, das für alle Terrarienarten geeignet ist. Dies hilft dabei, die optimale Feuchtigkeit aufrechtzuerhalten, indem in programmierten Intervallen ein feiner Nebel erzeugt wird. Die Dauer und Häufigkeit kann einfach angepasst werden.
Verwenden Sie den Exo Terra® Terrarienreiniger & Lufterfrischer zur Reinigung von Wasserschalen und Dekorationsgegenständen. So werden organische Verfärbungen und Gerüche ganz einfach und für Ihren Hornfrosch unbedenklich entfernt.
Hartnäckige Kalziumrückstände durch die Beregnung können leicht mit dem Exo Terra® Terrarium-Glasreiniger entfernt werden. Dank der ungiftigen Gelformel des Glasreinigers werden Kalzium- und Kalkflecken auf dem Terrarienglas mit Leichtigkeit entfernt.
Sind Schmuckhornfrösche die richtige Wahl für mich?
Es hängt davon ab, ob Sie sich ein Streicheltier wünschen oder ein Schautier. Hornfrösche sind großartige Tiere: Sie sind widerstandsfähig, langlebig und pflegeleicht und in vielen verschiedenen Färbungen und Mustern erhältlich. Sie sind jederzeit erhältlich und werden in Gefangenschaft gezüchtet, was sie zu sicheren Anfängertieren macht. Bitte beachten Sie, dass es sich bei Hornfröschen um Schautiere handelt, die es nicht mögen, berührt und gestreichelt zu werden; sie verwechseln ggf. Ihren Finger mit Beute und betrachten ihn als Mittagessen. Falls Sie auf der Suche nach einer widerstandsfähigen, pflegeleichten Amphibie sind, die Sie beobachten und mit der Pinzette füttern können, ohne sie viel zu berühren, dann ist der Hornfrosch das richtige für Sie.
Kann ich meinen Schmuckhornfrosch mit wilden gefangenen Insekten füttern?
Wir raten von der Fütterung mit wilden gefangenen Insekten ab, da diese ggf. schädliche Bakterien beherbergen. Darüber hinaus sind sie ggf. mit Chemikalien z. B. für die Gartenarbeit in Berührung gekommen, die wiederum giftig für Ihre Frösche sind.
Sollte ich meinen Schmuckhornfrosch mit einer Auswahl an Nahrungsmitteln füttern oder kann ich mich einfach an einen Typ Futterinsekt halten?
Bieten Sie Ihrem Schmuckhornfrosch so viel Abwechslung wie möglich. So stellen Sie sicher, dass er mit allen möglichen essentiellen Nährstoffen versorgt ist. Exo Terra® bietet 11 Futtersorten aus Dosen oder vakuumverpackt an, mit denen Sie die Ernährung Ihres Hornfrosches abwechslungsreich gestalten können. Die in Dosen angebotenen bzw. vakuumverpackten Heuschrecken, Seidenraupen, Schnecken, Mehlwürmer, Grillen, die Larven des Großen Schwarzkäfers, Larven der Soldatenfliege, Regenwürmer sowie Garnelen haben denselben Nährwert wie Lebendinsekten, sind jedoch bekömmlicher. Schmuckhornfrösche werden das Dosenfutter oder das vakuumverpackte Futter schnell akzeptieren, wenn Sie hierbei eine Pinzette verwenden, damit die Insekten wirken, als seien sie am Leben. Halten Sie das Insekt vor den Frosch und wackeln Sie etwas damit, sodass es aussieht, als würde es sich bewegen. Öffnen Sie die Pinzette, sobald sich der Frosch das Insekt schnappt.
Kann ich andere Amphibien und Reptilien zusammen mit meinem Schmuckhornfrosch halten?
Hornfrösche werden am besten einzeln gehalten, da sie sehr territorial und sogar kannibalisch veranlagt sind. Wir raten deshalb von der gemeinsamen Unterbringung mit anderen Amphibien oder Reptilien ab.
Mein Hornfrosch bleibt tagelang vergraben – was soll ich tun?
Sehen Sie nur nachts nach, da Ihr Hornfrosch während der Nacht ggf. dann sein Futter fängt, wenn Sie das Terrarium nicht kontrollieren. In diesem Fall ist Ihr Hornfrosch tagsüber einfach nicht hungrig und lässt sich nicht blicken. Sobald die Beutestücke im Terrarium sich dem Ende neigen, zeigt sich der Frosch wieder, sobald er hungrig ist und Sie Futter in das Terrarium geben. Ein anderer Grund könnte sein, dass die Feuchtigkeit des Substrats und die Feuchte im Terrarium niedrig sind. Bitte prüfen Sie dies und passen Sie die Substratfeuchtigkeit und die Sprühintervalle entsprechend an.
Über- bzw. unterfüttere ich meinen „Pacman"-Frosch?
Hornfrösche sind gefräßig, sie können jedoch leicht kontrollieren, ob sie in guter Verfassung sind. Ein gut genährter Hornfrosch bildet einen perfekten Kreis, wobei nur die Schnauze ein wenig aus dem Kreis herausragt. Weibchen sind ein wenig runder als Männchen. Der Rücken des Frosches sollte gleichmäßig gewölbt sein, ohne dass der Knochenbau zu sehen ist. Falls die Figur des Frosches leicht breiter als lang erscheint, ist der Frosch übergewichtig und sollte weniger gefüttert werden. Falls die Figur des Frosches jedoch länger als breit ist und die Form des Rückgrates leicht sichtbar wird, können Sie mehr füttern.